|
Aktuelles Argumente Stadtklimatologie Umweltbericht Luftikuss-Negativpreis Luftpost PISA-TEST Unterstützer Unterschriftenaktion Medienecho Wie Widerstand leisten? BauVisionen Kontakt Impressum Startseite |
Bürgerinitiative Frischluft für Cannstatt e.V. | ||||
|
01.08.2008 BI schrieb OB / OB schrieb BI Wir haben Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) in einem Schreiben dazu aufgefordert, sich nicht nur wortreich vor der Presse für den Klima- und Umweltschutz einzusetzen, sondern auch konkret als oberster Dienstherr der Landeshauptstadt zu handeln: „Wir erwarten, dass Sie sich für den Schutz und Erhalt des Frischluft- und Naherholungsgebiets Rommelshauser Straße und aller anderen eindeutig ökologisch wertvollen Landschaftsgebiete – und damit letztlich für Wohl und Gesundheit der Stuttgarter Bürger – entschieden öffentlich einsetzen!“ Ein Vierteljahr später hat der OB nun geantwortet – und leider nichts entscheidend Neues gesagt: „… alle Argumente für und gegen eine Bebauung sind fachlich zu prüfen und zu bewerten. Am Schluss wird jedoch eine politische Entscheidung stehen…“ Unser Brief an den OB hier (PDF) || Der Brief des OBs an uns (PDF)
09.07.2008 Der
Klimatologe Ulrich Hoffmann vom Umweltamt hat am Mittwochabend den
Cannstatter
Bezirksbeiräten fundiert erläutert, warum ihr Stadtbezirk klimatisch stark
belastet ist. Diese unbequeme Wahrheit wollten allerdings längst nicht alle
Bürgervertreter in dem Gremium hören. Stuttgarter Zeitung, 11.7.2008
Im zweiten Anlauf beschäftigte sich der Bezirksbeirat
Bad Cannstatt
mit der Klimasituation im größten Stuttgarter Stadtbezirk. Den Rat des
städtischen Experten, angesichts weltweiter Erwärmung die örtlichen
Frischluftschneisen unangetastet zu lassen, schlug die CDU in den Wind.
Außerdem gebe es momentan keine neuen Erkenntnisse in Sachen Cannstatter Klima, man wolle erst das bestellte
Klimagutachten zur Rommelshauser Straße abwarten. Von den übrigen Schwänzern
gab es keine (Pseudo-)Entschuldigung. Wir bewerten das Vorgehen von OB Schuster als kontraproduktiv. Das Stadtoberhaupt, das gern medienwirksam Umweltschutz und Naherholung als wichtige Standortfaktoren propagiert, setzt damit seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel.
-------------------------------------------------------------------------------------------------
Der angekündigte (von vielen Bürgern abgelehnte)
Aufstellungsbeschluss zur künftigen Bebauung der Rommelshauser Straße ist
heute im zuständigen Technik- und Umweltausschuss des Stuttgarter
Gemeinderats nicht gefasst worden. Stattdessen hat die bürgerliche Mehrheit aus CDU,
FDP, Freie Wähler bei der Stadtverwaltung beantragt, ein Gutachten durch
einen externes Büro zu erstellen, um "die konkreten Auswirkungen der
vorgeschlagenen zwei Bebauungsvarianten entlang der Rommelshauser Straße auf
das Klima Bad Cannstatts und die Kaltluftströme sorgfältig abwägen und
beurteilen zu können." Die Bürgerinitiative Frischluft für Cannstatt hatte
schon zuvor ein Gutachten als nicht sinnvoll bezeichnet, da bereits eine
eindeutige Aussage einer bundesweit anerkannten Institution vorliegt: die
Stadtklimatologie Stuttgart empfiehlt ohne Wenn und Aber, auf eine weitere
Bebauung der Rommelshauser Straße zu verzichten. Vor der Sitzung hat die BI tausendfach
Unterschriften gegen das Bauvorhaben an Bürgermeister Hahn überreicht:
Insgesamt sagen bis heute 2158 Bürger "Nein" zu den Bauplänen von CDU, FDP
und Freien Wählern - und "Ja" zu unverbauter Natur und Naherholung im
Ballungsraum Bad Cannstatt. Vergeblich hat die Bürgerinitiative die bürgerlichen Parteien dazu aufgefordert, den Aufstellungsbeschluss nicht zu einem späteren Zeitpunkt erneut auf die Tagesordnung zu setzen, sondern den Verzicht auf jegliche Bebauung in diesem Hanggebiet verbindlich zu erklären. |
Aktuell Der Umwelt- und Technikausschuss des Gemeinderats entscheidet über das Schicksal des Landschaftsgebiets an der Rommelshauser Straße im Rahmen eines neuen Flächennutzungsplan 2010. Wer gegen die Bebauung ist, kann sich mit seinen Argumenten und bedenken direkt an die Ausschussmitglieder wenden. Die Namen finden Sie auf den Internet-Seiten der Stadt Stuttgart. |
||||